Manche Düfte können eine belebende Wirkung haben, andere tragen bei vielen Menschen zur Entspannung bei. Mit einer Duftlampe kann man diverse ätherische Öle verdampfen lassen und ihren Geruch im Raum verteilen.
Gerüche können das Wohlbefinden eines Menschen spürbar beeinflussen. In einem stickigen Raum fühlen sich die meisten unwohl, umgekehrt kann ein angenehmer Duft sehr beruhigend und entspannend wirken. Diesen Effekt kann man sich mit einer Aroma-Duftlampe zunutze machen, die in verschiedenen Ausführungen erhältlich ist. Das Wirkungsprinzip ist bei den meisten Modellen gleich. Sie bestehen aus einer Wärmequelle und einer kleinen Schale, die mit einer Mischung aus Wasser und einigen Tropfen Aromaöl gefüllt wird. Beim Erhitzen entstehen Dämpfe, die den Duft im ganzen Raum verteilen. Da das Duftgemisch dabei sehr heiß werden kann, sollte man die Lampen immer außer Reichweite von Kindern aufbewahren. Dies gilt für elektrische Duftlampen ebenso wie für Modelle, die mit Kerzen oder Teelichtern betrieben werden.
Düfte können aber nicht nur für ein angenehmes Raumklima sorgen, sie werden häufig auch im Bereich der Aromatherapie eingesetzt. Dieser alternativen Heilmethode basiert auf der Annahme, dass sich verschiedene Gerüche auf unterschiedliche Weise auf den Körper und die Seele auswirken. Viele Menschen fühlen sich durch frische Düfte wie den von Orangen, Zitronen, Pfefferminze oder Eukalyptus fitter, Lavendel oder Melisse wirken auf viele entspannend. Dementsprechend kann es sinnvoll sein, den Duft entsprechend der Tageszeit auszuwählen. Bei Duftlampen mit Kerzen oder Teelichtern sollte man nicht vergessen, die Flamme zu löschen, ehe man das Haus verlässt oder schlafen geht. Dies ist nicht nur aus Gründen des Brandschutzes wichtig, sondern erhöht auch die Lebensdauer des Materials. Dieses ist in der Regel darauf ausgerichtet, ausschließlich mit Flüssigkeit erhitzt zu werden. Ist diese komplett verdampft, kann Keramik oder Glas unter Umständen zerbersten, sodass die Lampe nicht mehr verwendet werden kann.
Unabhängig von der Art des Duftes sollte man nicht zu viel Öl ins Wasser geben, um den Geruchssinn nicht zu überreizen. Viele Gerüche wirken in dezenter Form wohltuend, können bei hoher Intensität aber unangenehm werden. Vanille wird beispielsweise häufig als unangenehm süß empfunden und sollte daher eher zurückhaltend eingesetzt werden. Außerdem sollte der Raum nach der Anwendung der Duftlampe gut gelüftet werden, damit der Rauch vom Löschen der Kerze oder des Teelichts abziehen kann. Sofern man die Fenster nur für wenige Minuten öffnet, geht dabei meist nur wenig Duft verloren. Außerdem bleibt das Wasser einige Zeit heiß, sodass die Lampe noch eine Weile einen aromatischen Dampf verströmt. Falls bei der Anwendung Kopfschmerzen oder andere Beschwerden auftreten, empfiehlt es sich, den Duft zu wechseln, da eventuell eine Unverträglichkeit gegen bestimmte ätherische Öle besteht.